Kommende Ausgabe 2-26
Gute Aussichten: Die nächste Ausgabe 2-2026 des ACOUSTIC PLAYER erscheint am 13. März 2026. Im AP 2-26 erwarten euch 14 hochkarätige und inspirierende Multimedia-Workshops rund um die Akustikgitarre.
Classic Song
‘The Closest Thing to Crazy’ à la Katie Melua
Unser Workshop-Stück ‚The Closest Thing to Crazy‘ war ein früher Erfolg für die georgische Musikerin Katie Melua. Musikalisch ist es eine sanfte Ballade mit Einflüssen typischer Musical-Songs. Interessant sind die vielen Taktartwechsel, zwischen 4/4, 3/4 und 2/4. Mit Hilfe kreativer Voicings schaffen wir für diesen Song eine besondere Atmosphäre, mit vielen erweiterten Akkorden und einem ruhigen und flächigen Klang.
Strumming Basics
John Mellencamp
John Mellencamp gehört seit den 1980er Jahren zu den wichtigen amerikanischen Songwritern und hatte auch in Deutschland einige Hits. In der nächsten Folge des AP beschäftigt sich Markus Wienstroer mit Mellencamps charakteristischem Strumming-Stil, der auf viele Musiker der Rock-, Folk- und Country-Szene wichtigen Einfluss hat.
Guitar Hero
Jerry Reed
Der leider schon 2008 verstorbene US-amerikanische Gitarrenheld war nicht nur ein toller Sänger und Entertainer, sondern ganz nebenbei auch ein Weltklasse-Gitarrist. Peter Autschbach zeigt euch in diesem Workshop packende Beispiele im Stil von Jerry Reed, von denen jeder für sein eigenes Spiel profitieren kann.
Blues
Blues in Double-Drop-D
Der deutsche Blues-Barde Bad Temper Joe gewährt Einblick in seine Trickkiste. Er zeigt einen atmosphärischen One-Chord-Blues, der dank der Double-Drop-D-Stimmung einen dunklen und offenen Klangcharakter hat und vom Wechselspiel zwischen Bass und Melodie lebt.
Acoustic Rock
Magic Chords
Kaum ein Akkord der Pop- und Rockgeschichte ist so diskutiert worden wie der erste Akkord in ‚A Hard Day's Night‘ von den Beatles. Peter Autschbach zeigt euch im Workshop Acoustic Rock Akkorde, die aufhorchen lassen - dabei aber aufgrund ihrer Verwendung (oft sind hier leere Saiten im Spiel) gar nicht so schwer zu greifen sind.
Songbegleitung
Der Shuffle-Groove
Der Shuffle ist in der Pop- und Rockmusik weit verbreitet. Vom Blues bis hin zu Pop-Acts wie Stevie Wonder, Amy Winehouse oder Ed Sheeran findet dieser auf Triolen basierende Groove zeitlose Anwendung. Als Songbegleiter werden wir in diesem Workshop den Shuffle mit seinen spielerischen Besonderheiten erforschen.
Fingerstyle Modern 2-26
‚The Ash Grove‘
Moderner Fingerstyle muss nicht immer fancy und hyperaktiv sein. Man kann auch traditionelle Musik mit modernen Ideen und Spieltechniken versehen und dadurch interessant und zeitgemäß interpretieren. Don Ross zeigt dazu eine Bearbeitung der traditionellen walisischen Melodie ‚The Ash Grove‘. Dons Arrangement für Solo-Gitarre in Drop-D-Stimmung ist eine Mischung aus traditioneller und moderner Harmonisierung.
Fingerstyle Advanced
‚Katz Rag‘
Der ‘Katz Rag’ wurde 1970 auf dem Album ‘Yazoo Basin Boogie’ von Stefan Grossman veröffentlicht. Grossman war damals eine Leitfigur für die Countryblues- und Fingerstyle-Szene. Der ‘Katz Rag’ steht in der Tonart C-Dur und ist gut spielbar für Fingerstyle-Gitarristen mit Vorkenntnissen. Peter Finger stellt dieses Ragtime Instrumental vor.
Gast
Ian Melrose – ‚Molly Malone‘
Ian Melrose ist spezialisiert auf Celtic Fingerstyle. In seinem Workshop zeigt er das irische Traditional ‚Molly Malone‘ als Instrumentalstück in DADGAD-Stimmung. Es geht um gefühlvolles Interpretieren, folkloristische Verzierungen und allgemeine Tipps zum Arrangieren von Folk-Balladen.
Fingerstyle Basics
Balkan-Fingerstyle im 7/8-Takt
In den meisten Workshops spielen wir in üblichen Taktarten 4/4, 3/4 oder 6/8. Jens Kommnick wendet sich einem Metrum zu, das eher im osteuropäischen Raum beheimatet ist: dem 7/8-Takt. Er zeigt, wie diese Taktart funktioniert und welche musikalischen Effekte und Ausdrucksformen man damit erzeugen kann.
Jazz & Latin
Jazz-Waltz: ‚Bluesette‘
Jazz im 3/4-Takt ist ein spezielles Thema. Viele Spieler tun sich da ein wenig schwer. Wir erforschen dieses Metrum und spielen zusammen einen Klassiker aus dem Genre „Jazz Waltz“: die Akkordfolge des Stückes ‚Bluesette‘ von Toots Thielemanns. Diese Begleit-Tipps lassen sich auf alle Jazz-Walzer anwenden.
Open Stage
Patterns & Akzente
Anhand des Zupfmusters eines eigenen Stückes zeigt Andreas Schulz, wie man aus eigentlich einfachen Patterns durch gezielte Akzentuierungen interessante rhythmische und melodische Strukturen entwickeln kann. Dabei gibt es außerdem eine Vielzahl interessanter Akkord-Voicings zu entdecken.
Hot Lick:
Blues-Intro à la Robert Johnson
Wir spielen ein markantes Blues-Intro, das seine Inspiration von Robert Johnsons Spielweise zu Beginn des Songs ‚Me and the Devil Blues‘ bezieht. Auf dieser Basis lässt sich auch ein kompletter Blues-Chorus gestalten.